Ein Tag voller Musik, Bewegung und Gemeinschaft: Junior-Tag in Ursprung

Am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, stand die HBLA Ursprung in Elixhausen ganz im Zeichen der jüngsten Blasmusiktalente. Beim Jungmusikertag „JUNIOR“ des Salzburger Blasmusikverbandes erlebten 32 motivierte Jungmusikerinnen und Jungmusiker im Alter von sechs bis zehn Jahren einen abwechslungsreichen Tag voller Musik, Bewegung, Spiel und Gemeinschaft.

Der Junior-Tag fand parallel zum Jungmusikerseminar statt, an dem rund 90 junge Musikerinnen und Musiker teilnahmen. Damit wurde die HBLA Ursprung an diesem Tag zu einem lebendigen Treffpunkt der Salzburger Blasmusikjugend. Während die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrere Tage lang gemeinsam probten und musizierten, konnten die Kinder beim Junior-Tag einen ganzen Tag lang „Jungmusikerseminar-Luft“ schnuppern und erleben, wie viel Freude gemeinsames Musizieren bereiten kann.

Unter der engagierten musikalischen Leitung von Christian Hemetsberger wurden die jungen Musikerinnen und Musiker behutsam an das Zusammenspiel in einer größeren Gruppe herangeführt. Für viele Kinder war es eine der ersten Gelegenheiten, nicht nur im Musikunterricht oder in einer kleinen Gruppe, sondern gemeinsam mit zahlreichen anderen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zu musizieren.

Ein besonderer Schwerpunkt des Tages lag auf dem Stationenbetrieb. In Gruppen durchliefen die Kinder unterschiedliche musikalische und spielerische Bereiche. Dadurch blieb das Programm abwechslungsreich und jedes Kind konnte sich mit seinen eigenen Fähigkeiten einbringen.

An einer Station stand das gemeinsame Musizieren im Ensemble beziehungsweise im Orchester im Mittelpunkt. Die Kinder lernten, aufeinander zu hören, gemeinsam zu beginnen und einen einheitlichen Klang zu entwickeln. Dabei wurde deutlich, dass in einem Orchester jedes Instrument eine wichtige Aufgabe übernimmt – von den hohen Holzbläserstimmen über Trompeten, Hörner und tiefes Blech bis hin zum Schlagwerk.

Auch Singen und Bodypercussion waren Teil des Programms. Mit Händen, Füßen und dem eigenen Körper wurden Rhythmen erzeugt und gemeinsam umgesetzt. Spielerisch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dadurch ihr Taktgefühl, ihre Koordination und ihre Aufmerksamkeit trainieren. Gleichzeitig sorgten die Übungen für viel Bewegung, gute Stimmung und zahlreiche lachende Gesichter.

Bei der Station „Musik in Bewegung“ erlebten die Kinder, dass Musik nicht nur im Sitzen stattfindet. Rhythmus, Bewegung und musikalischer Ausdruck wurden miteinander verbunden. Die jungen Musikerinnen und Musiker mussten auf Signale reagieren, sich im Raum orientieren und gleichzeitig auf die Gruppe achten. Auf diese Weise wurden wichtige Fähigkeiten vermittelt, die auch beim gemeinsamen Marschieren und Musizieren in einer Musikkapelle eine große Rolle spielen.

Spielerische Aufgaben und musikalische Herausforderungen rundeten den Stationenbetrieb ab. Dabei standen nicht Leistung und Perfektion, sondern die Freude an der Musik, das gemeinsame Entdecken und das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Zwischen den musikalischen Einheiten blieb genügend Zeit für Gespräche, Bewegung und neue Freundschaften.

Im Laufe des Tages wurden die verschiedenen musikalischen Beiträge Schritt für Schritt erarbeitet. Zunächst galt es, die Noten kennenzulernen, schwierige Stellen gemeinsam zu üben und ein Gefühl für das Zusammenspiel zu entwickeln. Mit jeder Probe wuchs die Sicherheit, und aus vielen einzelnen Stimmen entstand nach und nach ein gemeinsamer Klang.

Die Kinder zeigten dabei große Konzentration und Ausdauer. Trotz des umfangreichen Tagesprogramms waren sie bis zum Schluss mit Begeisterung bei der Sache. Die Vorfreude auf das Abschlusskonzert war deutlich zu spüren, denn dort durften sie ihren Familien zeigen, was sie innerhalb nur eines Tages gemeinsam gelernt und erarbeitet hatten.

Um 17:30 Uhr bildete das Abschlusskonzert den musikalischen Höhepunkt des Junior-Tages. Zahlreiche Eltern, Geschwister, Verwandte und Bekannte waren der Einladung gefolgt und sorgten für einen würdigen Rahmen.

Beim Konzert präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker die Ergebnisse aus den Ensemble- und Orchesterproben. Dabei konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer erleben, welche Fortschritte innerhalb weniger Stunden möglich sind, wenn Freude, Konzentration und gemeinsames Musizieren aufeinandertreffen. Die Kinder bewiesen Mut, Teamgeist und musikalisches Können und meisterten ihren Auftritt mit großer Begeisterung.

Auch Elemente aus dem Stationenbetrieb fanden ihren Platz im Abschlussprogramm. Rhythmus, Bewegung und gemeinschaftliches Musizieren machten deutlich, wie vielfältig Blasmusik sein kann. Der kräftige Applaus des Publikums war für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schöne Anerkennung und zugleich eine besondere Motivation für ihren weiteren musikalischen Weg.

Das Konzert zeigte eindrucksvoll, dass es beim Junior-Tag nicht nur um das Erlernen einzelner Musikstücke ging. Vielmehr standen das gemeinsame Erlebnis, die Freude am Zusammenspiel und das Bewusstsein im Mittelpunkt, Teil einer großen musikalischen Gemeinschaft zu sein.

Veranstaltungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsarbeit in unseren Musikkapellen. Sie stärken die Begeisterung für das eigene Instrument, fördern das Gemeinschaftsgefühl und geben den Kindern neue Motivation für das regelmäßige Üben und Musizieren.

Ein herzlicher Dank gilt Christian Hemetsberger für die engagierte musikalische und pädagogische Gestaltung des Tages. Ebenso danken wir Karina Kreindl und Josef Stöllinger für die liebevoll vorbereiteten Stationen und das Rahmenprogramm, weiters danken wir allen Pädagoginnen und Pädagogen, Betreuerinnen und Betreuern sowie den Verantwortlichen des Salzburger und des Flachgauer Blasmusikverbandes, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ein Dank gilt auch den Eltern, Musikschulen und Musikkapellen, die die Kinder auf ihrem musikalischen Weg begleiten und unterstützen.

Der Junior-Tag 2026 hat einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Blasmusik ist voller Begeisterung, Talent und gemeinsamer Freude an der Musik.

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